Begrüßung und Einleitung

Die Jagdhornbläser der Jägervereinigung Butzbach eröffneten die Hegeringversammlung Taunus-Nord am 22. April 2014 im Saal Messerschmidt in Hoch-Weisel mit den Signalen »Begrüßung« und den Totsignalen »Hirsch tot, Sau tot, Reh tot und Fuchs tot«. Die Begrüßung der Anwesenden erfolgte durch den Vorsitzenden R.  Vogel.

  • Besonders begrüßt wird der Vorsitzende der JV Butzbach Herr Göb und der Vertreter des Forstamtes Herr Winchold sowie die Gäste Herrn P. Bust (Leiter des Lehrreviers Kranichstein) und Herr E. Neubert (Nachsuchengemeinschaft Wetterau).
  • Er stellte die fristgerechte Ladung sowie die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. Weiterhin lagen keine Änderungsanträge der Tagesordnung vor.
  • Herr Vogel bedankt sich bei den Helfern für den Aufbau der Trophäenwand. Des Weiteren stellt er fest, dass das Revier Ostheim an 2 junge Waidkameraden, D. Schumillas und N. Hofmann, neu verpachtet wurde. Beim Vorstand des Reviers Ostheim bedankt er sich für das Vertrauen zu den jungen Jägern.
  • K. Junker, K. O. Nickel und M. Huber sind die neuen Pächter des Reviers Bodenrod.
  • Das Revier Fauerbach Feld wurde durch den Jagdvorstand an W. Mischke und T. Messer verpachtet.

Bericht des Sachkundigen

Es kamen 370 Stück Rehwild zur Strecke. Dies entspricht einer Erfüllung von 110%. 79 Stück Rehwild mussten leider als Unfallwild auf der Streckenliste geführt werden. An Schwarzwild kamen 349 Stück zur Strecke. Davon 161 männliche und 188 weibliche Stücke. Fauerbach Wald und Feld und das Revier Ostheim stellten keine Trophäen aus.

Vortrag von Herrn Phillip Bust – Leiter des Lehrreviers Kranichstein

Im Vorfeld besprach Herr Bust die ausgestellten Rot-, Reh- und Schwarzwildtrophäen. Für Ihn auffallend war die hohe Anzahl von Knopfböcken, aber auch die hohe Anzahl von sehr alten Böcken. Leider konnten keine alten Keiler erlegt werden. Hier könnte in der Schwarzwildbejagung einiges verbessert werden.
Der Vortrag von Herrn Bust begann mit den Leitlinien der Hege des Ministeriums beim Schwarzwild und Rehwild. Er ging auf die Grundsätze der Hege und Bejagung des Reh- und Schwarzwildes näher ein.
Wichtig für das Wild sind Äsung, Ruhezonen, Äsungsflächen und die Bejagungsmethoden. Ebenfalls angesprochen wurden die Lebensraumgutachten, die Abschussrichtlinien und das Geschlechterverhältnis, welches bei allen Wildarten 1:1 sein sollte.
Bezüglich des Schwarzwildes mahnte er in der Regel das Fehlen von alten Stücken an. Das Schwarzwildvorkommen sollte den Lebensraumbedingungen angepasst sein, wobei die Bestandsermittlung nicht einfach ist. Der Zuwachs des Schwarzwildes sollte grundsätzlich abgeschöpft werden, wobei ca. 70 % Frischlinge, 20 % Überläufer und 10 % Keiler und Bachen erlegt werden sollten. Beim Rehwild sprach er die Biotopansprüche, biotopverbessernde Maßnahmen, Jagdarten und Bejagung sowie die Abschussrichtlinien an. Im Anschluss des Vortrages erfolgte mit den Anwesenden noch eine rege Diskussion.

Vorstandswahlen

Die Vorstandswahlen finden alle 3 Jahre statt. Als Wahlleiter wird Herr Jürgen Göb gewählt.

  • Wahl des 1. Vorsitzenden
    Herr R. Vogel wird mit 16 Ja und einer Stimmenthaltung gewählt.
  • Wahl des Sachverständigen
    Nach Vorschlag von K. Müller wird er mit 14 Ja und 2 Enthaltungen als neuer Sachkundiger der Behörde vorgeschlagen. Als sein Stellvertreter wird N. Hofmann mit 14 Ja und 2 Enthaltungen vorgeschlagen.
  • Vertreter der Landwirtschaft
    Wiedergewählt wird H. W. Salzmann mit 15 Ja und einer Stimmenthaltung.
  • Schriftführer
    Als neuer Schriftführer wird Wolfgang Diehl mit 15 Ja und einer Stimmenthaltung gewählt.

Kassenstand

Herr Vogel teilte den Anwesenden den vergangenen wie auch den aktuellen Kasenbericht mit, welcher nach Überprüfung einen einwandfreien Stand aufzeigt.

Verschiedenes

  • Herr Edgar Neubert berichtet über das Nachsuchenwesen und die zulässige Überschreitung der Jagdgrenzen bei Nachsuchen durch die bestätigten Hundeführer.
  • Dieter Schott gibt einen kurzen Bericht über den Stand der geplanten Windkrafträder durch die Stadt Butzbach in den Revieren Hoch-Weisel und Nieder-Weisel. Er zeigt alternative Standorte auf und ermutigt die Jäger Mitglied im Verein Gegenwind im Naturpark Taunus zu werden.
  • Die Versammlung endete um 22:00 Uhr mit den Signalen Jagd vorbei und Halali durch die Jagdhornbläser.